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Etwas fehlt
 
Etwas fehlt in dem Duft der Luft, etwas fehlt im Geschmack des Essens,
Und in letzter Zeit etwas nach mir ruft aus den Tiefen meines Wesens.
 
Etwas fehlt in allen Geräuschen, etwas fehlt in jedem Gespräch,
Oder sollte ich mich da täuschen? Etwas fehlt im Glück und im Pech.
 
Etwas fehlt in dem Sonnenschein, etwas fehlt auf der grünen Wiese,
Etwas fehlt, ich bin so allein, etwas fehlt, wenn ich etwas geniesse.
 
Etwas fehlt an meiner Seite, fehlt bei allem, was ich tu.
Fehlte gestern und fehlt heute und ich weiss, was fehlt bist du.
 

2004

              

            Mutter wie weit darf ich reisen?
                        So weit du willst.
                Wirst du auch nicht weinen?
                       Lass meine Traenen.
                     Mein Herz hat Fluegel.

Anfangs wollt ich fast verzagen und ich glaubt ich trüg es nie,

Und ich hab es doch getragen, aber fragt mich nur nicht wie.

Heinrich Heine

Das Loslassen von unerfüllten Träumen
 und das Freigeben von Menschen
an denen Dein Herz hängt,
ist wohl das Schwerste was es im Leben gibt.

Aber so, wie Du nicht einatmen kannst, und die Luft nicht bei Dir behalten kannst,
sondern sie ausatmen, gleichzeitig freigeben musst um leben zu können,
so kannst Du Dich neuen Begegnungen nur öffnen, wenn Du die Hoffnungen aufgeben kannst, die sie verbraucht haben.

Denn alles hat seine Zeit,einatmen und ausatmen,
halten und hergeben,binden und lösen,
Abschied nehmen und neu beginnen.“
                                                        (Christa Spillig)

2005

Wir wussten, dass du gehen musstest
doch als du gingst,  verloren wir mit dir
ein Stück von uns.

Die Zeit heilt keine Wunden;
sie lehrt uns nur, mit den Wunden und
dem Schmerz zu leben.

Möge in deiner neuen Welt
die Sonne für dich heller scheinen.  
Finde deinen Frieden,
frei von Angst und Schmerz, sei frei. 

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
liebe Jenni,
                                                                 deine Mom  

Wenn der Regen fällt
und die Traurigkeit dich umarmt,
dann schliesse die Augen und spüre,
wie sich ein Engel Deiner erbarmt!

Du warst es wert, so sehr geliebt zu werden,
Du bist es wert,  dass soviel Traurigkeit
geblieben ist an Deiner Stelle

grab 16.11.05-1neu

Ich schaue hoch zum Himmel und denk an Dich.
Ich sehe einen Stern und denk er leuchtet nur für mich.

Ich vermisse und brauche Dich so sehr und ich weiß,
auf diese Erde kommst Du nicht mehr.

Die Kraft, die mich hält, gibt mir den Glauben.
Du bist in einer anderen Welt und dann,
dann glaub ich fest daran, dass wir uns wieder sehen,
irgendwann.

grab 20.11.05-aneu

Ich bin von euch gegangen,
nur für einen kurzen Augenblick
und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.
                                                                        (Lao-Tse)

2006

Jenni-Relief02

Manchmal ist der Schmerzdie Brücke zu einem ganz neuen Leben.

Loslassen

Setz dich an einen Bach
und sei einfach da.
Das Lied des Wassers wird deine Sorgen aufnehmen
und sie hinab zum Meer tragen.

Donald Walters

Als Du gingst, ging Dein Frohsinn,
als Du gingst, ging Deine Offenheit,
als Du gingst, ging Deine Freude,
als Du gingst, ging Deine Liebe,
als Du gingst, ging Deine Herzlichkeit,
als Du gingst, ging unser grösster Stern zum Himmel.“

grab 12.02.06-3neu

Ich schaute in die dunkle Nacht
Sterne funkelten - der Mond schien hell.
Wolken schoben sich vor den
Anblick des Himmels.
Nur ein kleiner Stern leuchtete
ganz leicht, kaum zu erkennen.
Und ich wusste, Du bist da.

grab 8.04.06-5neu

Hätte ich einen Wunsch frei, einen Traum, der war werden könnte;
Ich würde Gott von ganzen Herzen um das Vergangene und um Dich bitten.

Tausend Worte können Dich nicht wiederbringen - ich weiß das - weil ich es versucht habe.

Auch tausend Tränen können das nicht
- ich weiß das - weil ich sie geweint habe.

Zurückgelassen hast du schöne und glückliche Erinnerungen.
Aber ich wollte nie Erinnerungen.

*** Ich wollte nur dich ***

grab 12.05.06-7neu

Es wird schon wieder ?
wieder ?
wieder wie was ?
wieder wie vorher ?
es wird nie wieder wie vorher!
irgendwann wird es !
aber nicht wieder !

                     (von Pirko)

grab 14.05.06-1neu

Leben ist nur der Weg,
auf dem wir wandeln.
Das Ziel liegt darin,
die Erinnerung in den Herzen derer
die wir liebten weiterleben zu lassen.
Das macht uns unsterblich.

grab 15.09.06-1

Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an sie

Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Windes erinnern wir uns an sie

Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers erinnern wir uns an sie

Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an sie

Wenn wir müde sind und Kraft brauchen
erinnern wir uns an sie

Wenn wir verloren sind und krank in unserem Herzen erinnern wir uns an sie

Wenn wir Freude erleben die wir so gern teilen würden erinnern wir uns an sie

So lange wir leben wird auch sie leben
denn sie ist nun ein Teil von uns
wenn wir uns an sie erinnern

aus: Tore des Gebetes, reformiertes jüdisches Gebetsbuch

grab 16.11.06-9neu

'Und wenn ihr fragt 'wo mag sie sein?'
so wisst: Engel sind niemals allein.
Sie kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken geh'n.
Geht dann ein Wind am milden Tag,
so denkt: Es war ihr Flügelschlag'.

grab 6.12.06-2

2007

Mein Kind stirbt

Mein Kind stirbt – das darf nicht sein! Ich wäre doch ohne es so einsam und allein.
Es will und kann mir doch so viel geben, wie soll ich ohne es leben?
Mein Kind stirbt.

Ich schaue es an. Herrgott, was tust du mir an, was hab ich Böses getan?
Es bricht mir das Herz, in mir ist nur Angst, Kummer und Schmerz.

Mein Kind stirbt.

 

Die Hoffnung immer noch in mir keimt, mein Kind lässt mich nicht allein.
Bitte, Herrgott hilf mir doch! Ich will dir alles geben, nur - mein Kind lass leben!
Mein Kind stirbt.
                                                                                                
Ein neuer Morgen. Meine grössten Sorgen, wird es den Tag überstehen?
Ich würde alles für es geben, doch es liegt so still, als wenn es vom Leben nichts mehr wissen will.
Mein Kind stirbt.


Doch ich leide und schreie zu Gott, warum hilfst du mir nicht in meiner größten Not?
Ich glaube, er ist taub und ich habe so auf ihn gebaut.
Ich weine, ich schreie, dann werd ich stumm – frage mich - warum „mein“ Kind, Herrgott warum? Mein Kind ist tot.


Mein Kind ist ganz leise von mir gegangen, was soll ich ohne es in der Welt anfangen?
In mir ist Grauen, Entsetzten und Qual. Was hat Gott mir angetan,
was fange ich ohne mein Kind an?
Mein Kind ist tot.

Nun kommt die Leere. Jetzt wird’s mir kalt. Ich fühle mich so müde und alt.
Hab nur einen Wunsch, will schlafen ganz lang und werde wach, alles war nur ein Traum?
Mein Kind ist tot.
                                                    
Es packt mich der Schmerz, ich spür es blutet meine Seele, mein Herz.
Die sind entzweigerissen, blutig, geschlagen, getreten.
Was soll ich ohne mein Kind noch leben?
Mein Kind ist tot.

Grab 24.12.07 002neu1 


Tage, Monate ziehen ins Land. In mir ist alles ausgebrannt.
So schleppen sich die Jahre dahin. Ich sehe im Tod meines Kindes keinen Sinn.
Mein Kind ist tot.

Tag für Tag steh ich an seinem Grab. Auf einmal kommt mir ein Gedanke:
Ich bin für mein Kind immer nur eine Schranke!
Lass es endlich seinen Frieden, dann ist er auch dir beschieden.

Ganz langsam komm ich auch zur Ruh, schau hinauf und denke,
                                      in meinem Herzen mein Kind, bist immer nur DU.               
Ich will dir meinen Frieden geben, denn auch ich brauch ihn zum Weiterleben.

 

2008

A Letter from heaven

"An meine liebste Familie, ich möchte etwas sagen. Aber zunächst möchte ich Euch wissen lassen, dass ich heute angekomme n bin. Ich schreibe diesen Brief aus dem Himmel. Hier habe ich Gott um mich. Hier gibt es keine Tränen der Traurigkei t mehr, hier gibt es nur unendliche Liebe. Bitte seid nicht traurig, weil ich nicht mehr in Eurem Blickfeld bin. Denkt daran, dass ich um Euch bin, jeden Morgen, Mittag, Abend  und in der Nacht.

Der Tag an dem ich Euch verlassen musste, weil mein Leben auf der Erde beendet war, an dem Tag nahm Gott mich auf und umarmte mich und sagte zu mir: "Ich heisse Dich willkommen, es ist schön, Dich wieder hier zu haben, Du wurdest hier vermisst, nachdem Du gegangen warst. Aber auch Deine Familie wird eines Tages wieder  hier sein und Ihr seid dann vereint. Ich brauche Dich jetzt hier, Du bist Teil meines Plans. Es gibt soviel Hilfe, die wir unseren sterblichen Menschen auf der Erde zukommen lassen müssen."

Gott gab mir eine Liste mit den Dingen, um die er mich bat, dass ich mich darum kümmere. Und ganz oben auf der Liste stand, dass ich Euch beobachten soll und mich um Euch kümmern soll. Gott und ich sind ganz nahe bei Euch... auch in der tiefsten Nacht. Wenn Ihr an mein Leben auf der Erde denkt und all die schönen Jahre, dann rühren Euch diese zu Tränen. Schämt Euch nicht dieser Tränen, ich verstehe Euren Schmerz. Denkt dran, es gäbe keine Blumen, wenn es keinen Regen gäbe. All das hat Gott geplant, aber wenn ich es Euch erzählen würde, Ihr würdet es nicht verstehen.

Aber eines ist wichtig, auch wenn mein Leben auf der Erde beendet ist:  Ich bin Euch jetzt näher als jemals zuvor. Es sind viele Steine auf Eurem Weg und viele  Felsen zu erklimmen.  Aber wir gehen diesen Weg gemeinsam... Wenn Du auf der Strasse läufst, dann bin ich in Deinen Gedanken. Ich laufe in Deinen Fussspuren, nur einen halben Schritt hinter Dir. Und wenn es an der Zeit für Dich ist zu gehen, wenn Du Deinen Körper verlässt, dann denke daran, Du gehst nicht fort, Du kommst hier bei mir an...!

Für Jenni...von mir 

Die Blume dort, was ist sie müd, als wenn die Batterie wär leer,
obwohl sie ja noch etwas blüht, doch wird ihr Kopf ihr viel zu schwer.
 
Dann hängt der Tau am Blütenblatt wie Tränen tropft er schwer,
Die Zeit wo Blümchen Kräfte hat ist schon recht lange her.
 
Die Blume beugt sich manchem Sturm und Regen der sie schlägt.
Am Wurzelwerk, da nagt ein Wurm auch wenn der Gärtner sie so pflegt.

 Sie legt sich nieder auf das Gras schliesst beide Blütenlider
auf Erde Tau- und Tränennass weiss sie, sie kommt nie wieder.

Gruß Kathi

002Trauer...

...für Dich bin ich gegangen, an einen and´ren Ort,
es hat mich eingefangen bin dennoch ja nicht fort.

 Ich leb´ in Deinem Geiste in der Erinn´rung Licht,
auch wenn ich jetzt verreiste verloren bin ich nicht. 

Von Deiner ganzen Liebe hab` ich so viel bekommen,
Du hast sie mir geschenkt, ich hab´ sie gern genommen.

Und nennen wir es sterben dies Voneinandergeh‘n
so bin ich nur verändert, denn nichts wird untergehn. 

Ich schenke Dir zum Abschied all´ meine ganze Kraft,
jetzt nutze sie für mich, weil mir dies Freude schafft. 

Ich fühle Trauer, Tränen und weine auch mit Dir.
ich teile auch die Freude an diesem Orte hier. 

Die körperlichen Schmerzen sie sind bei mir vorbei,
ich bin in Deinem Herzen und fühle mich dadurch frei.

Es singt in mir mit Wonne ein riesig fröhlich Chor
mit jedem Strahl der Sonne bringt Freude er hervor 

Er wird auch für Dich singen in weiter Zukunft Tag
und Freude zu Dir bringen weil ich dies auch so mag. 

In dieser stillen Stund` schenk´ mir jetzt noch ein Lachen.
alles was Du noch tust, sollst Du mit Freude machen.

 Trebron Ekaas 25-04-97

 

21.12.2008-005

"Glaube nicht, wenn jemand sagt, Regentage seien hässlich. Es sind die einzigen Tage, an denen du mit erhobenen Kopf weinen kannst..."


grab 17-01-09-1k

„Bedenke, den eigenen Tod stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen, muss man leben…“ (Mascha Kaleko)

grab 12.05.2009-002

Kleine Seele ich lasse Dich gehen
den ich weiß wir werden uns wiederseh'n.
Dein Leben hier auf Erden
war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele es tut sehr weh,
doch ich hoffe das Du gut über den Regenbogen gehst...
Kleine Seele ich lasse Dich gehen
denn ich weiß wir werden uns wiederseh'n

grab 28.05.2009-003

Wenn etwas fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wieder finden,
reicher um alles Verlorene und
vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.

Rainer Maria Rilke

grab 20.06.2009-2a

Beste Freundin

Diese Zeilen schreib ich nur für Dich,
weil Du mir so wichtig bist.
Ich will Dich nie verlieren
und doch ist es passiert.
Aber Du lebst in meinem Herzen weiter
wie immer Du warst.
Ich werde zwar Deine Stimme vermissen
aber das Leben geht weiter für uns.

Ein Gedicht von Katja Lichtenberg für Jenni
 

Grab -10-05-12-136-

„Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerungen in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie ein Stachel, sondern wie ein dankbares Geschenk in sich.“

FallenAngel

 

 

 

Die amZiel haben Frieden