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Jenni’s Vermächtnis

Was passiert mit dem Geldgewinn
des Vereins?

Am 19.12.2005

10.000,00 €

Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder

Am 19.12.2006 

15.000,00 €

Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder

Am 20.11.2007

10.000,00 €

Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder

Am 26.11.2008

10.000,00 €

Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder

Am 20.12.2008

  1.000,00 €

Hazienda Arche Noah e.V.

Am 08.10.2009

   10.000,00 €

Hazienda Arche Noah e.V.

 Gesamt

   56.000,00 €

 

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Mittwoch, 14. Oktober 2009
Aachener Zeitung - Stadt / Lokales /

Jennis Erbe gibt der «Arche Noah» neuen Schub

Von Matthias Hinrichs |

Hazienda 08.10.09-1

 

Aachen. «Hand in Hand» hatte das ZDF seine Benefizsendung mit Moderatorin Carmen Nebel getauft, die im vergangenen Jahr nicht nur herausragende Beispiele für kreative Hilfsaktionen, sondern sage und schreibe 4,2 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe zusammentragen konnte.

Hand in Hand setzen sich die Initiatoren zweier denkbar ungewöhnlicher Projekte, die seinerzeit noch eher unabhängig von einander Millionen beeindruckten, weiter für schwer kranke Kinder ein.

«Seit wir uns bei Carmen Nebel kennengelernt haben, haben die Cranens uns bereits zwei Mal auf unserer Hazienda besucht», erzählt Jenny Kersten, die die «Arche Noah» mit ihrem Mann Uwe-Edmund Gaworski, besser bekannt als Leines, und dessen Biker-Club «Street Angels» aufgebaut hat.

Beim dritten Rendezvous auf dem mehrfach ausgezeichneten Spiel- und Erholungsareal der «Angels» an der Lintertstraße hatten Maria-Anna Cranen und ihr Mann Hans Josef ein wahrlich imposantes «Mitbringsel» im Gepäck.

Stolze 10.000 Euro überreichte das Ehepaar aus Heinsberg-Wassenberg seinen neuen Aachener Freunden.

Wirklich möglich gemacht wurde die denkwürdige Allianz durch ein Mädchen, das beim fröhlichen Schulterschluss einzig in den Herzen der Beteiligten dabei sein konnte.

Jenni Cranen starb am 16. November 2004 an Krebs. Sie wurde nur 16 Jahre alt. Doch bevor sie den Kampf gegen die Krankheit verlor, schilderte die Tochter der Cranens ihre letzten Lebensmonate in einem ergreifenden Tagebuch.

Mit Hilfe der Initiative «Wünsch dir was» setzten die Cranens alles daran, Jennis literarisches Vermächtnis zu publizieren. Das Büchlein unter dem Titel «Ich will nicht, dass ihr weint» wurde zu einem grandiosen Erfolg, landete jüngst sogar in der Bestsellerliste des «Spiegel».

Auch und vor allem die Kinderstation des Uniklinikums hat in den vergangenen Jahren vom Engagement des Ehepars aus Heinsberg profitieren dürfen. Bislang spendeten die Cranens die Erlöse aus den Buchverkäufen - im Ganzen nicht weniger als 45.000 Euro - stets an den Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder, der die Mittel unter anderem investierte, um die Station, auf der auch Jenni einst behandelt wurde, freundlicher und kindgerechter herzurichten. Heute engagieren sich über 200 Mitglieder im Verein «Jennis Kinderkrebshilfe»,
den die Cranens kurz nach dem Tod ihrer Tochter gegründet haben.

«Inzwischen haben wir rund 90.000 Exemplare verkauft und damit bislang 56.000 Euro an Einrichtungen spenden können, die sich für schwer kranke Kinder einsetzen», berichtet Maria-Anna Cranen.

Mit ihrem Mann ist sie mittlerweile nicht nur im ZDF, sondern auch in zahlreichen Schulen landauf, landab ein gern gesehener Gast: Jennis Buch wird inzwischen nämlich sogar im Unterricht gelesen.

Diesmal waren die Cranens bei Leines, Jenny und Co. einmal mehr genau an der richtigen Adresse: Mit dem Geld wollen die auf der «Hazienda» einen behindertengerechten Ruheraum für Eltern und Kinder einrichten, eine neue Teeküche und eine Sanitäranlage für Gehandicapte finanzieren.

Denn nach einem schweren Ölunfall vor fünf Jahren geriet das Hilfsprojekt an der Lintertstraße, das für seine unkonventionellen Angebote bereits zwei Mal mit dem städtischen «Prädikat Kinderfreundlich» ausgezeichnet worden ist, in massive Bedrängnis. Jetzt wollen und können die «Angels» ihrem Namen neue Ehre machen - und die Erinnerung an ein wahrlich ungewöhnliches Mädchen auf ihre Weise wach halten.

Leines und die anderen haben nicht lange überlegt, wie sie die kleine Anlage für Eltern und Kinder genau bezeichnen sollen. Sie wollen sie «Jenni Cranen Haus» taufen.

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Einen kleinen Film von der Scheckübergabe haben wir gedreht und ihr könnt ihn euch hier ansehen. Klickt einfach auf das Herz.

 

 

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Mittwoch, 26. November 2008
Aachener Zeitung - Stadt / Lokales /

Wie Jennis Tod ungezählten kranken Kindern hilft

Von Matthias Hinrichs | 26.11.2008,

Scheckübergabe 26.11

Aachen. «Es wird leichter, sagen die anderen, es wird schwerer, sage ich, denn im vierten Jahr, mein Kind, spricht kaum noch jemand über dich.» Der Vers neben dem Porträt des Mädchens auf der kunterbunt glitzernden Gedenkseite «www.crazyjenni.de» wird schon durch den Hinweis auf die Zahl der Zugriffe widerlegt. 010

Knapp 10.400 sind am Rand des Portals registriert. Noch immer - und gerade heute - wird beileibe nicht nur im Familienkreis über Jenni gesprochen. Am 16. November 2004 starb Jenni Cranen an Krebs. Sie wurde nur 16 Jahre alt.

Am 2. November 2008 bewegte Jennis Schicksal Millionen. Zur besten Sendezeit berichteten ihre Eltern Maria-Anna und Hans-Josef Cranen bei Carmen Nebels Benefiz-Gala «Hand in Hand» im ZDF über das Schicksal ihrer Tochter - und über ihre Aufzeichnungen, in denen Jenni die letzten Monate, Wochen, Tage und Stunden ihres Lebens schildert.
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Seither haben die Cranens 5000 weitere Bestellungen von Jennis erschütternder Autobiografie erhalten. «Ich will nicht, dass Ihr weint» heißt ihr Titel - einer der letzten Sätze des Büchleins, den Jenni ihrer Schwester auf dem Sterbebett diktiert hat. Mittlerweile hat das Werk Käufer in über 30 Ländern gefunden. Demnächst soll es ins Englische übersetzt werden.

«Jetzt», strahlt Maria-Anna Cranen, «ist Jenni sogar auf Platz 25 der Spiegel-Bestsellerliste gelandet.» Über 50.000 Mal ist das literarische Vermächtnis des Mädchens aus Wassenberg bislang verkauft worden. Zum vierten Mal bereits haben die Cranens den Erlös auf einen symbolischen Scheck geschrieben. Weitere 10.000 - und damit insgesamt nicht weniger als 45.000 Euro - überreichten sie am Mittwoch an Marlies Hambücker vom Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder und Professor Dr. Rolf Mertens, Leiter der Kinderkrebsstation im Uniklinikum Aachen.006

Dort lebte - und schrieb - Jenni viele Monate, schilderte ihr dramatisches Ringen mit dem Tod zwischen Hoffnung, Verzweiflung, monströser Angst und plötzlicher Euphorie - bis hin zur bestürzenden Gewissheit, dass sie sehr bald «endlich alles überstanden habe und keine Schmerzen mehr ertragen muss».

Die Cranens sind entschlossen, weiter zu kämpfen, um Jennis letzten Wunsch zu erfüllen: Inzwischen haben sie den Verein «Jennis Kinderkrebshilfe» gegründet, der zurzeit 161 Mitglieder zählt. Maria-Anna Cranen reist quer durch Deutschland, um zum Beispiel in Schulen über Jenni zu berichten. «Gerade sind wir in Kontakt zu einer Berufsschule im pfälzischen Frankenthal, die sich im Rahmen einer Projektwoche mit dem Buch beschäftigt», erzählt sie.
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Und wer wüsste besser, dass Jennis «Erbe» schwerkranken Kindern gerade jetzt enorme Erleichterungen verschaffen kann, als Marlies Hambücker und Professor Mertens? Eine halbe Million Euro hat der Förderkreis just in die Neugestaltung der Kinderklinik investiert. «Im August konnte die Station endlich auf einen geräumigeren und freundlicheren Außenflur umziehen», berichtet Hambücker. Da komme die Spende gerade recht, um Spielgeräte anzuschaffen und den geplanten, heiß ersehnten Außenbereich hübsch zu gestalten. Ob sie sich an Jenni erinnert? «Natürlich», sagt Hambücker. «Sie war ein Kämpferin, und sie konnte sehr fordernd sein.» 008

Nicht nur die Cranens sind überzeugt, dass am Klinikum - und weit darüber hinaus - noch sehr lange über Jenni gesprochen wird. Spätestens nächstes Jahr bestimmt wieder aus gegebenem Anlass...

 

 

Die Bilder sind von der neuen Kinderkrebsstation im Universitätsklinikum Aachen

 

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Don, 22. November 2007
Aachener Zeitung - Stadt / Lokales / Seite 17

Auch nach ihrem Tod hilft Jenni vielen Kindern

Scheckübergabe 20.11.2007-2

Eltern spenden 10 000 Euro aus dem Erlös des Tagebuchs ihrer Tochter an den Förderverein für krebskranke Kinder. Jenni starb vor drei Jahren.

Von unserer Mitarbeiterin Cornelia Driesen

Aachen. Es war Jennis letzter Wille, der Maria-Anna und Hans-Josef Cranen wieder zur Kinder-Krebs-Station des Klinikums führt. Zum dritten Mal überreichten die Eltern dem Förderkreis „Hilfe für krebskranke Kinder“ einen Scheck – diesmal in Höhe von 10 000 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf des Buches „Ich will nicht, dass ihr weint“, in dem die 16-jährige Jenni Cranen ihre Erlebnisse mit der Diagnose „Krebs“ schildert.

14 Monate kämpfte Jenni Cranen um ihr Leben. Mit 15 erhielt das blonde Mädchen den niederschmetternden Befund. Ein bösartiger Tumor an der Halswirbelsäule veränderte ihr Leben. Als Vertreter des Vereins „Wünsch dir was“ fragten, was sie für das Mädchen tun könnten, war Jennis einziger Wille, dass ihr Tagebuch verlegt werde und der Erlös dem Förderkreis zu Gute komme. Dem Engagement ihrer Eltern ist es zu verdanken, dass ihr Wunsch bereits kurz nach ihrem Tod im November 2004 in Erfüllung ging.

Auf 150 Seiten schildert Jenni in lockerem Erzählton ihr Leben und ihre Gedanken zwischen Elternhaus in Wassenberg und dem Klinikum Aachen. Auf ergreifende Weise schreibt das Mädchen über Chemotherapien und OP-Tisch, über Verzweiflung und Kampf, Schmerzen und die Hoffnung, es zu schaffen. „Ich habe ihre Zeilen erst gelesen, als das Buch erschienen war“, erinnert sich Vater Hans-Josef Cranen. So habe es Jenni gewollt – niemand durfte es vorher lesen.

„Mein Ziel ist es, dass das Buch noch mehr Menschen lesen und ich mehr Geld für krebskranke Kinder sammeln kann“, so Maria-Anna Cranen. Bislang sind 10 200 Bücher verkauft worden, wodurch insgesamt 35 000 Euro an den Förderkreis gespendet werden konnten.

In diesem Jahr fliesst der Scheck über 10 000 Euro in die Einrichtung der Kinderonkologiestation „Dschungelbuch“. „Wir bekommen eine grössere, noch kindgerechtere Station mit direktem Zugang zum Spielhof“, so die Vorsitzende des Fördervereins, Marlies Hambücker. Sie sei stolz darauf, was Jenni durch ihren unbedingten Willen zum Leben und ihre unmissverständlichen Kritik erreicht habe. Um noch mehr Menschen zu erreichen, denken Jennis Eltern darüber nach, das Tagebuch ins Englische und Französische übersetzen zu lassen.

Wie sehr ihre Worte auch „Fremde“ ansprechen, zeigt sich nicht nur auf der Homepage zu Jennis Gedenken. „Wir haben kürzlich einen Rapsong über Jennis Leben geschenkt bekommen“, so die Familie. „SubSerO & Sunny“ nahmen das Tagebuch als Grundlage für ihren Song, der für 5 Euro erhältlich ist.

 

 

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Fre, 22. Dezember 2006
Aachener Zeitung - Stadt / Lokales / Seite 15

Jennis Tragik wird zum Triumph der Hilfsbereitschaft für Kranke
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Autobiografisches Buch erlöst weitere 15 000 Euro für die Kinder-Krebsstation

Aachen. Ein Scheck über stolze 15 000 Euro wechselte seinen Besitzer: Das Geld, das an den Förderkreis „Hilfe für krebskranke Kinder“ e.V. übergeben wurde, resultiert aus Spenden und dem Erlös aus dem Verkauf des Buches „Ich will nicht, dass ihr weint“.

Das Buch wurde von der krebskranken Jenni Cranen aus Wassenberg bei Heinsberg geschrieben, die darin ihr Leben – und Sterben – mit der Diagnose Krebs auf ergreifende Weise beschreibt. Jenni starb im November 2004 Alter von nur 16 Jahren.

Das Buch, das auf Initiative von Jennis Eltern zunächst unter dem Titel „Ich will mein Leben zurück“ herausgegeben wurde und zwischenzeitlich komplett vergriffen war, ist jetzt unter dem neuen Titel herausgegeben worden. Bis jetzt sind über 8000 Bücher verkauft worden. Bereits im vergangenen Jahr konnten Jennis Eltern einen Scheck von 10 000 Euro an die Vorsitzende des Fördervereins, Marlies Hambücker, überreichen (wir berichteten). Gemeinsam mit Jennis Patentante Katharina von der Forst sammelten sie weiter für das Vermächtnis ihres Kindes.

Das Geld war vergangenes Jahr eine große Hilfe für die Kinderkrebsstation im Klinikum: Ein Spielraum und ein Mehrzweckraum konnten verbessert werden, und auch in die Stellenfinanzierung floss Geld.

Denn für die jungen Patienten und ihr Familien ist neben der medizinischen Versorgung auch die psychosoziale Betreuung sehr wichtig. Doch durch mehr Personal und liebevolle Betreuung kann die Lebensqualität der Patienten erheblich gesteigert werden, so Professor Dr. Rolf Mertens, Leiter der Kinderklinik.

Dieses Jahr soll das Spendengeld nicht nur für stationäre Verbesserungen und Rücklagen für die Station genutzt werden, sondern es sollen auch Familienkuren ermöglicht werden, die sonst für viele Familien nicht bezahlbar wären. Die Station, betont Mertens, sei auf diese Spendengelder angewiesen, um weiterhin die Möglichkeit zu sichern, dass die Patienten der Kinderonkologie auch psychosozial so gut wie möglich versorgt werden.

Von Jennis Eltern wurde im November der gemeinnützige Verein „Jennis Kinderkrebshilfe e.V.“ gegründet, der sich um den Vertrieb des Buches kümmert und mit seinen Spenden auch weiterhin den Förderkreis unterstützt. Mit einer Mitgliedschaft bei diesem Verein oder mit dem Kauf des Buches ist es jedem möglich, den Förderkreis zu unterstützen. (mav)

 

 

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Scheck 1

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